Green IT

Alles im grünen Bereich

Green-IT ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Das gilt für Unternehmen jeder Größe wie für Endanwender zuhause. Denn mit Green-IT können im beruflichen und privaten Umfeld sowohl Ressourcen als auch Kosten und CO2-Emissionen gespart werden.

Was ist Green IT eigentlich?

Green-IT bezeichnet den Einsatz von Informations- und Kommunikations- technologien und deren Anwendung, die unter Berücksichtigung des gesamten Produktlebenszyklus im Vergleich zu bisherigen Lösungen zu einer deutlichen Entlastung der Umwelt führt.

Green-IT trägt also beispielsweise dazu bei, Energie effizienter zu nutzen, Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen.

Worum geht es eigentlich ?

Viele wechseln Ihren Stromanbieter aus kostengründen jährlich und meinen dann zu sparen. Es geht aber nicht darum billigen Strom zu beziehen, sondern ums Stromsparen!

Im letzten Jahrzehnt ist der Stromverbrauch durch die Nutzung von Computern deutlich angestiegen. Die rund 26,5 Millionen Arbeitsplatzcomputer (keine privaten PCs !), die alle in Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen in Deutschland derzeit im Einsatz sind, verbrauchen pro Jahr rund vier Terawattstunden (TWh) an Strom. Das ist mehr Strom als ein großes Kohlekraftwerk im Jahr produziert. An diesen Arbeitsplätzen werden heute rund 50% PCs, 41% Notebooks, 8% Thin Clients und 1% Mini-PCs genutzt. In punkto Energie- und Materialverbrauch schneiden Notebooks, Thin Client & Server Based Computing sowie Mini-PCs deutlich besser ab als PCs. Ein durchschnittlicher PC mit Monitor verbraucht heute jährlich in etwa so viel wie ein effizienter Kühlschrank. Prognosen gehen davon aus, dass der Bestand an Arbeitsplatzcomputern bis Ende 2020 auf rund 40 Millionen Geräte anwachsen wird.

Alleine die Rechenzentren in Deutschland benötigen jährlich über 10 Terawattstunden Strom. Das entspricht in etwa der Leistung von zwei Kernkraftwerken des Typs Brunsbüttel.

(Quelle aller Zahlen: borderstep-Institut, Berlin)

Wir haben nun mal keine zweite Welt in der Schublade ...

Was tun?

Effizienz beginnt schon beim Einkauf!

Bei der Beschaffung der IT-Geräte sollte nicht allein der Kaufpreis entscheiden. Vielmehr lohnt sich auch ein Blick auf die Lebensdauer, die Möglichkeiten zur nachträglichen Erweiterung und den Energieverbrauch. Geräte, die länger als zwei bis drei Jahre verwendet werden können, sind oftmals deutlich ökonomischer und schonen gleichzeitig die Umwelt. Auch die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit der Geräte durch eine spätere Aufrüstung zu erhöhen, sollte beim Einkauf mitentscheiden. So kann die Verwendungsdauer der Geräte deutlich erhöht werden. Der Energieverbrauch der Geräte sollte ein weiteres wichtiges Kaufkriterium sein. Geräte mit gleicher Leistung und Ausstattung haben oft einen sehr unterschiedlichen Verbrauch - manche Geräte benötigen bis zu 70% weniger Strom als andere. So entpuppt sich ein vermeintlich günstiges Gerät im Laufe seiner Nutzung wegen hoher Energieverbrauchskosten als wahrer Kostenproduzent.

Wussten Sie, dass manche Spielekonsole im Monat ca. 5,- Euro Strom verbraucht - sobald sie angeschlossen, aber nicht eingeschaltet ist ...

Neuer PC und Drucker für zu Hause? Dann sollten Sie bedenken, dass der jährliche Stromverbrauch neuer Geräte zwischen 350 und 400 kWh, aber auch lediglich 40 kWh betragen könnte!

Was tun wir?

Gute Frage ...

- wir beziehen erstmal unseren Strom vom Greenpeace-Energy

- fahren und liefern zu 100% rein elektrisch (Mopped ausgenommen ;-)

- "tanken" mit Solarstrom (koschd nix :-)

- trennen alle Geräte die es zulassen abends vom Strom

- Virtualisieren unsere Server 2012 und 2016

- Rüsten meist immer auf anstatt alles neu zu machen

- verbauen nur erp-konforme Bauteile

- richten neue PC so ein, dass sie heruntergefahren, unter 0,5W verbrauchen

- Machen unsere Kunden "sensibel" auf das Thema Stromverbrauch

Was kann jeder tun?

Natürlich ist das "Neuste vom Neuen" oft ein Verkaufsargument. Die Schnelligkeit der Rechner und ein gigantischer Speicherplatz sind auf den ersten Blick große Kaufanreize. Entscheidend aber sollte sein, welche Geräte-Leistung an den einzelnen Arbeitsplätzen tatsächlich benötigt wird. Denn alles, was für die tatsächliche Nutzung überdimensioniert ist, braucht mehr Strom als nötig und ist zudem meist teurer in der Anschaffung. Dabei sind sparsame Geräte nicht unbedingt teurer als ineffiziente Geräte.

Vor dem Kauf bestimmen, was der PC leisten soll

Hightech für Büro und Haushalt sollte immer nach individuellen Bedürfnissen ausgesucht werden. Wer seinen PC nur zum Surfen und für Texte nutzt, benötigt weniger Hardware-Leistung als etwa passionierte Computerspieler. So brauchen Office-Anwendungen keine Premium-Grafikkarte mit starker GPU und eigenem Lüfter. Bei Neugeräten hat sich das Verhältnis von Leistung und Energieverbrauch sehr stark verbessert, vor allem durch die aktuellen Mehrkern-Prozessoren. Sie arbeiten schneller und verbrauchen deutlich weniger Energie.

Sofortmaßnahmen einleiten

Erste Sofortmaßnahme sollte sein, die vorhandenen Geräte richtig zu konfigurieren und die Anwender für einen energiesparenden Umgang mit der Technik zu motivieren. Allein hierdurch kann oft 30% Strom und mehr gespart werden. Auf folgende Punkte sollte besonders geachtet werden:

- Energiesparfunktionen der Geräte nutzen

- Geräte bei Nichtgebrauch abschalten

- auch Geräte wie Monitore, Drucker, Scanner, Dockingstations, etc.

- Mitarbeiter schulen und motivieren

- Bildschirmschoner deaktivieren (z.T. hohe Grafikleistung)

- Wo möglich ein zentrales Power-Management nutzen

fritz & bits

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